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JOM-Report September 2011

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lesen Sie in dieser Ausgabe des JOM-Reports, wie es aussieht, wenn sich eine Kultmarke im Zeitschriftensegment zeitgemäß zurückmeldet. Erfahren Sie, wie wir Kataloge in Zukunft selbst mitgestalten, was das Smartphone von Morgen an Innovationen parat hält und wie interaktive Werbeflächen den Konsumenten spielerisch mit einbinden.

Viel Spaß bei der Lektüre wünscht Ihnen
Ihr JOM-Team

Eine Kultmarke meldet sich zurück

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Das Lifestyle-Magazin MAX meldet sich nach 3 Jahren unter dem Dach der Burda News Group zurück. Am 20.10.2011 wagt das 5-köpfige Redaktionsteam unter Alex Böker einen „One-Shot“, mit neuartigem Konzept und einer Druckauflage von 100 Tsd. Exemplaren. Das Social-Media-Netzwerk Facebook spielt hierbei eine zentrale Rolle.

 

Über die Facebook-Gruppe „Wir machen MAX“ werden mögliche Themenschwerpunkte der Ausgabe mit den „Fans“ nicht nur diskutiert, sondern auch ganze Inhalte über diesen Facebook-Pool generiert.

 

Die Idee kommt an. Bereits über 1.600 alte und neue MAX-Fans haben sich zusammen- bzw. wiedergefunden, um der anstehenden Ausgabe zu einem Comeback nach ihrem Geschmack zu verhelfen – eine opulent ausgestattete MAX wie aus ihren Anfängen bekannt, in ein zeitgemäßes Gewand gehüllt. 

Der „User generated Content“ in gedruckter Form orientiert sich so am Lifestyle-Konzept der Vergangenheit und transportiert diesen Themenmix in das Jahr 2011: Fashion, Design, Digital Life, Reportagen und Fotografien mit dem modernen Spirit des 21. Jahrhundert gewürzt. Während der kompletten Entwicklungsphase versucht die Redaktion, möglichst transparent gegenüber den Facebook-Usern zu bleiben und berichtet tagesaktuell von der „Werkbank“. Eine vielversprechende und kreative Idee, die fast ein wenig an die Innovationskraft der Verlagsgruppe Milchstrasse früherer Tage erinnert.

Der digitale Katalog

Google hat eine neue App für Tablet-PCs veröffentlicht. Damit können Nutzer virtuell durch digitale Kataloge von Versandhändlern blättern und direkt Waren bestellen oder nach Geschäften in der Umgebung suchen, welche den jeweiligen Artikel im Sortiment führen. Benutzer können aus den Fotos und Videos ihrer gespeicherten Lieblingsartikel Collagen erstellen, abspeichern und mit anderen Benutzern der App via Facebook teilen.

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Google Catalogs soll nach Informationen des Onlinedienstes “Mashable” für alle Tablett-Computer funktionieren, ist aber derzeit nur für das iPad erhältlich. Bedeutet das nun, dass dem klassischen Versandkatalog der langsame Tod naht? Ökologisch nachhaltig sind die digitalen Kataloge in jedem Fall. Außerdem sorgt diese App für eine neue Art des Shoppings. Man befasst sich schon im Vorfeld viel mehr mit den Produkten, gestaltet sie und visualisiert sie auf einer eigenen Katalogseite. Außerdem hat man so schneller die Möglichkeit, sich über die Produkte mit Freunden in sozialen Netzen auszutauschen. Für den Versandhandel könnte der digitale Katalog ein weiterer Schritt der digitalen Angebotskommunikation sein, da z. B Videos und Interaktivität auf den Seiten eingebaut werden können. Stichwort Kombination von strategischer und taktischer Kommunikation.
War bislang das Phänomen zu beobachten, dass vielfach im klassischen Katalog geblättert wurde, um dann online zu bestellen, sehen wir hier ganz klar das Potenzial, beides zusammenzufügen.

Zukunftsmusik: Smartphone-Nutzung von Übermorgen

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Smartphones sind zweifelsohne längst ein Massentrend und bestimmen insbesondere die mobile Mediennutzung in ganz besonderem Maße. Quasi stellvertretend für die handlichen Alleskönner steht das allseits bekannte iPhone, welches demnächst in der fünften Generation erscheint. Wie könnte die Nutzung solcher Geräte sich noch weiterentwickeln? Die Grafik-Designer der Aatma Studios haben einen Blick in die Zukunft gewagt und ein revolutionäres iPhone-Konzept entwickelt. Design und Features des Future-Smartphones, die im Video demonstriert werden, sind nach aktuellem Stand der Technik zwar nicht umsetzbar, aber für die Zukunft keineswegs unvorstellbar.

Das spektakulärste am Konzept ist wohl das "Laser-Keyboard". Über einen im iPhone verbauten Projektor wird eine Tastatur auf den Tisch geworfen, mit der das Smartphone bedient werden kann. Mit Hilfe von Infrarot-basierter Bewegungs-Steuerung könnten ähnliche Keyboards in Zukunft möglich werden. Ob ein in die Luft projizierter Screen realisierbar und dabei auch noch komfortabel bedienbar sein könnte, lassen wir an dieser Stelle einmal dahingestellt – die Idee ist aber auf jeden Fall interessant.

Fakt ist: Mit solchen Geräten würden sich die Nutzungsmöglichkeiten deutlich erweitern und einen weiteren Schritt vollziehen auf dem Weg vom mobilen Telefon zum voll nutzbaren Computer und Multimedia-Center für unterwegs. Und das alles im superflachen Taschenformat. Denn das Future-iPhone hat augenscheinlich die bislang geltende 8-Millimeter-Grenze unterboten, und das deutlich.

 

Die bald erscheinende fünfte Auflage des iPhone hat aller Voraussicht nach wenig mit dem Zukunfts-Konzept zu tun. Betrachtet man jedoch die bereits vollzogenen und aktuellen Entwicklungen im Bereich mobiler Technologien, könnte es schon in wenigen Jahren dazu kommen, dass wir ein superdünnes iPhone mit Laser-Tastatur in den Händen halten.

Warten auf Figo – Neue Sonderwerbeformen zum "Mithalten"

Die sprichwörtliche „Angst des Tormanns beim Elfmeter“ darf jetzt von jedem hautnah nacherlebt werden: Am Bahnhof Wien Mitte können wartende Passagiere mittels Körpereinsatz bzw. Gesten aktiv in das Werbegeschehen auf einem 36 qm großen Panoramascreen als Torhüter eingreifen und sich ein hartes Match mit ihrem Gegenspieler – einem animierten Luis Figo-Avatar – liefern.

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Wie das Video zeigt, werden bis zu drei Passanten gleichzeitig auf den Bildschirm gespiegelt und stellen sich den virtuellen Torsschüssen des einstigen Weltklasse-Mittelfeldspielers. Spezielle Infrarotkameras erfassen die teilnehmenden Betrachter und ermöglichen diesen, ihre Torparaden per Hand- und Körperbewegung gezielt zu steuern. Dank der neuartigen Infrarottechnologie wird eine Aktivierung von Interaktionen dreidimensional in einem klar definierten räumlichen Bereich gewährleistet und das Publikum wird so zum Teil des Programms, welches unerwartet und auf unterhaltsame Weise personalisierte Inhalte

erhält.

 

Durch diese innovative, starke Ansprache setzt sich der Kunde intensiv mit der Marke auseinander und verbindet – abseits von der normalen Werbeberieselung – ein echtes interaktives Erlebnis mit ihr.


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